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Wanderungen in Kanada

Kanadische Rocky Mountains

Die Nationalparks und die daran angrenzenden anderen Schutzgebieten sind ein Traumziel für Wanderungen im Hochgebirge. Bei Dauer von wenigen Stunden bis zu ausgedehnten Mehrtagestouren sind für jeden Geschmack viele Möglichkeiten vorhanden. Auch mit Kanu oder Kajak kann man weit ins Hinterland vordringen und der Zivilistion entkommen. Mich faszinieren besonders die großen Seen, zu denen keine Straßen führen. Die Wege sind gut markiert.
Ein oft aufkommendes Problem ist die Lösung des Transports zu Trailheads, wenn man sich für Wanderungen entscheidet, bei denen Ausgangspunkt und Endpunkt weit voneinander entfernt sind. Ich stellte mir immer Wanderungen zusammen, die am gleichen Punkt begannen und endeten. Das Auto ließ ich hier zurück und mußte nie eine böse Überraschung (Einbruch o. ä.) erleben.

Wetter: Während mehreren Aufenthalten von Sommer bis Spätsommer erlebte ich überwiegend schönes Wetter. Natürlich ist immer Regen möglich. Doch nie kam anhaltendes schlechtes Wetter vor, daß mir meinen Urlaub hätte verderben können. Bei klarem Wetter ist in den Nächten immer Frost möglich, vor Allem beim Campen nahe der Baumgrenze.

Bären: Die in den Visitor Centres beschrieben Verhaltensregeln sollte man unbedingt beachten, besonders die Aufbewahrung der Lebensmittel weit weg vom Zelt. Eine Dose Pfefferspray hatte ich immer bei mir, kam aber nie in die Situation, es nutzen zu müssen. Ich verhielt mich sehr ruhig beim Wandern. Trotz großer Aufmerksamkeit erhöht das die Gefahr, hinter einer unübersichtlichen Stelle auf einen Bären stoßen zu können. Die wenigsten bekommen allerdings überhaubt einen Bären zu Gesicht. Am größten ist die Wahrscheinlichkeit noch am Straßenrand. Das gilt besonders für Schwarzbären, die sich in niedrigeren Gegenden aufhalten als Grizzlies. Bei einer Reise sah ich in zwei Wochen insgesamt acht Schwarzbären am Straßenrand. Ein Jahr später bei zusammen über 300 Wanderkilometern nur einen Grizzly in großer Entfernung.

© 2010-2016 Jens Dechant